Tungstenturtle Poetry

Dem Vater ein Ehrentag,
ist es dank für Müh und Plag,
dem Traditionsbild gemäß,
der des Familien Protegés

oder lassen wir in diesen Zeiten,
das Bild des Vaters gleiten,
als liebender Teil, Vorurteilsfrei,
was wohl zeitgemäß sei,

Die einen ersehnen das Patriachat,
Links davon ist es fast schon Verrat,
So vieles was der Vater nicht zu sein hat,
aber keine Klarheit vom Anstatt.

Wie soll der Vater sein?
Wozu ein dezidiertes Nein?
Was soll man loben im Allgemeinen,
wenn sich die Meinungen nicht Vereinen?

Ich liebe meinen Vater, wie er eben ist,
weil man als Kind ganz anders misst,
Ist er perfekt?
In sich ist er ein Imperfekt,

Am Ende nicht so leicht,
aber es hat mehr als nur gereicht,
Finanziell versorgt und groß gezogen,
stets treu und nie gelogen,

Generationenkonflikt bedingt,
Vater sein, nie perfekt gelingt,
und die Figur ist stark bewegt,
auf Meinung hat er nie viel Wert gelegt.

Konflikt ist auch nicht sein Metier,
aber so wie ich es heut versteh,
wurde der Vater vom Personenbild,
und Familienaushängeschild,

zum Individuum befreit,
erlaubt Emotion und Unsicherheit,
der Vater im Wandel der Zeit,
freut sich über Dankbarkeit,

Für das was er getan hat und tut,
und jetzt wo weniger auf ihm Ruht,
lebt er zu seinem Wohlgefallen,
und das wünsche ich uns allen,

Vor allem aber den Vätern heutzutage,
eine innere gute Waage,
zwischen Pflicht und Tradition,
Liebe und Anerkennung als Lohn.

Ich wünsche allen Vätern heute einen schönen Vatertag!

Discover more from Tungsten Turtle Poetry

Subscribe now to keep reading and get access to the full archive.

Continue reading