Die bewohnte Erde,
auf allen Kontinenten,
auf das es Friede werde,
ein Verständnis an allen Enden.
Das die Zukunft Mut braucht,
das wir Hände reichen,
denn wo man in Angst taucht,
wird die Dunkelheit nicht weichen.
Gemeinsam heißt verstehen,
es heißt dass Unterschiede bestehen
den Weg der Oikumene begehen,
es heißt kritisch auf sich selbst zu sehen.
Dazu braucht es wahren Mut,
einen reinen Blick auf sich,
worauf echter Friede ruht,
gehört zuerst verinnerlicht.
Sich selbst Lieben,
ohne sich zu verehren,
Maß und Ziel abwiegen,
den modernen Egoismus verwehren,
so kann man Brücken bauen,
im Christentum und darüber hinaus,
man darf nicht mehr weg schauen,
das Miteinander löst etwas aus,
denn stell dir vor es gäbe Friede,
wer soll denn dann Schuld sein,
es ist weit mehr als eine Idee,
es lädt zum Handeln ein,
Wir sind Teil von vielen Gemeinschaften,
und mögen sich noch so klein sein,
was man oft im Kleinen kann Betrachten,
tritt nicht zuletzt im großen Ganzen ein.
Oikumene ist ein Begriff aus der Antike, zur Zeit Alexander des Großen beschrieb man damit die gesamte bekannte Welt. Europa, Afrika und Asien. Die christlichen Konfessionen nutzen den Begriff, um miteinander zu wirken. Es gibt aber auch den Begriff der abrahamitischen Ökumene, was bedeutet Christen, Juden und Muslime in gemeinsamen Festlichkeiten oder Veranstaltungen.
Das was mir in diesem Begriff gefällt ist, “über Unterschiede hinweg, gemeinsam, auf der ganzen Welt”. Es ist ein schöner Gedanke, auch Abseits von Religion.
Tungstenturtle Poetry