Tungstenturtle Poetry

Wenn sich Zeit ins Lächeln mischt,
und man Wort um Wort auftischt,
um dann mit Worten nicht zu wagen,
was man so dringend möchte sagen.

Die Liebe, so oft missverstanden,
lässt den Text in Trauer dann versanden.
Hoffnung! Hat man etwas verpasst?
Man mit Kopf und Herz, Enttäuschung fasst.

Es ist so! Wir sind so!
Kalt wie Schnee, brutal und roh.
Lächtzen nach der Liebe gar,
für wenig wird die echte wahr.

Oft erst im Schmerz, wenn sie nicht mehr ist,
und die Panik, dass man sie vergisst.
Ob in Brief oder in Gedanken,
die sich um die Liebe ranken.

Die Zeit die sich ins Lächeln mischt,
zeigt wie sterblich du doch bist.
Die Liebe lohnt sich allemal,
das Glück, der Schmerz, die Qual.

Ob nun im Duden ganz korrekt,
oder im Proletariat versteckt,
jeder sieht die Liebe, nicht gleich,
keine Frage von arm oder reich.

Sie ist Naturgewalt und Macht,
das was uns wirklich glücklich macht.
Die Angst, sie nicht zu haben,
erklärt des Menschen Betragen.

Besser man sagt es gerade,
oder in einer Wortkonstruktparade.
Damit die Zeit im Lächeln währt,
mit der Liebe, die man so sehr verehrt.