Tungstenturtle Poetry

Was ist das mit dem Mut,
der manchmal fehlt.
Sind wir lieber auf der Hut?
Nicht von einem Funken beseelt?

Mut haben, heißt sich trauen,
für Gerechtigkeit einzustehen,
Mutig sein, nicht weg schauen,
vielleicht auch sich eingestehen.

Mut finden, nicht immer leicht,
besonders in turbulenter Zeit,
aber wenn man sich die Hände reicht,
Mut findet man in Gemeinsamkeit.

Aber auch im Unbekannten,
kann man Mut erkennen,
im Neu, im Unbewandten,
einen Weg für sich benennen.

Mutig sein, heißt Hürden nehmen,
auch für andere Stärke zeigen,
Mut beweisen, heißt unschönes erwähnen,
sich trauen, nicht zu schweigen.

Was ist zumutbar zu ertragen?
Was als unzumutbar gar zu sehen?
Mut bedeutet, den ersten Schritt zu wagen,
sich zu trauen zu verstehen.

Sich selbst Gedanken machen,
und diese auch zu nennen,
Mut kann sein, Widerstand ganz ohne Waffen,
und das was zu tun ist zu erkennen.

Mut spenden, eine Gabe,
die zeigt, dass es Wert ist,
Das Wie, ist eine gute Frage,
auf die du selbst die Antwort bist.

Immer können wir es nicht sein,
aber manchmal gelingt es gut,
dann können wir anderen ein Licht sein,
und entfachen deren Mut.

Umgekehrt, wird er manchmal uns gezeigt,
im Alltag unserer Leben,
Denn Mut einander, der verzweigt,
und so ist allen Mut gegeben.

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