Tungstenturtle Poetry

Ein langes Wort,
das zaghaft offenbart,
wenn man sie nicht spart,
steht versteckt nur dort.

Das man bemerkt die Tat,
die ein anderer vollbracht,
und mit einem „gut gemacht“,
ist die Wertschätzung parat.

Ein Bemerken und ein Schätzen,
für etwas das ein anderer gemacht,
geschaffen hat oder vollbracht,
sehr kann die Abwesenheit verletzen.

Dann ist es ein nicht erkennen,
übersehen, nicht wahr genommen,
nicht Anerkennung bekommen,
das möcht ich schmerzhaft nennen.

Im Kleinen kennt man Bitt und Danke,
um den Alltag zu bestehen,
aber so gibt man eben zu verstehen,
es ist ein Zeichen, mehr als ein Gedanke.

Geschätzt werden darf auch im Alltag,
wenn der Bäcker Brote bäckt,
oder man genüsslich das Eis leckt,
besonders wenn man es gerne hat und mag.

Weil damit der Mensch Beachtung findet,
und die Zeit die damit verbunden ist,
und man nicht auf die einfachen Dinge vergisst,
und so Freude an sich bindet.

Weil wer wertschätzt kennt Freude in sich,
der kann sich an etwas Erfreuen,
Wertschätzung wird man selten bereuen,
damit entsteht Bedeutung gemeinschaftlich.